Grobstruktur
| A: | Talung | beiderseits der Dietzhölze | 1-31 |
| B: | Das Gelände zwischen der Hauptstraße und der Struthlinie | 32-94 | |
| C: | Das steil aufsteigende Bergland jenseits des Bahndammes Richtung Nanzenbach | Hier geht es nicht um die Umgrenzung der Bahnlinie sondern um das steiler aufsteigende Bergland | 95-103 |
| D: | Namen der Bäche in der Gemarkung | 104-110 |
Flurnamen und andere Geländebezeichnungen
In folgendem soll uns das bebaute und unbebaute Gelände in der Gemarkung des Dorfes Frohnhausen beschäftigen. Auch darin drückt sich - wie uns deutlich werden wird - ein Stück Frohnhäuser Geschichte aus. Mein schon früheres Interesse erhielt eine besondere Anregung durch die Veröffentlichung der Herren Beermann (ehem. Bürgermeister in Dillenburg) und Karl Franz Frohnhausen, in einer Januarnummer der Dill-Zeitung 1979. Es wird uns zunächst einmal der landschaftliche Wechsel des heimatlichen Geländes anschaulich werden. Dann werden wir sehen, wie Jahrzehnte und Jahrhunderte sich zuweilen lokalgeschichtlich in den Flurnamen spiegeln. Felder, Wiesen und Wald hatten noch eine andere Struktur als in der Gegenwart. Alles diente wohl ausschließlich - direkt oder indirekt - der unmittelbaren Lebenserhaltung der eingesessenen Bevölkerung. Es sind heute auch Brachstücke durchaus keine Seltenheit. Und die Flurbenennungen reden ebenfalls in diesem Sinn ihre Sprache. Die alten Namen sind uns gar nicht ohne weiteres verständlich. Unsere Aufgabe soll sein, das räumliche Festgelegtsein nach den Zusammenhängen möglichst klar erkennen zu lassen und es den nach uns kommenden Geschlechtern zu erhalten. Die Zusammenstellung, Deutung und Erklärung der so zahlreichen Einzelstücke, die zu erforschen waren, bedeutet eine schier unbeschreibliche Arbeit, die der Außenstehende kaum zu ahnen vermag. Und alles sollte in möglichster Faßbarkeit zeichnerisch klar wiedergegeben werden. Die etwa 25 Flurkarten des Frohnhäuser Raumes waren auszuwerten, ihr Druck doch schlecht wiederzugeben (s. Karte). Und von besonderem Interesse waren hier auch die auf topographischen Karten nicht bezeichneten, immerhin recht zahlreichen Geländestücke nach Örtlichkeit und Namen der Nachwelt zu bewahren. Gerade diese, die vielfach die alten Frohnhäuser nur noch kennen, verraten uns manches aus der Lebens- und Vorstellungswelt der zum Teil schon längst verstorbenen Ahnen. Trotz des großen Aufwandes dürften gewiß noch andere Lokalbezeichnungen unter der hiesigen Bevölkerung bekannt sein. Manche Benennung erfährt man überhaupt nur durch gewissen Zufall. Andere werden schon in Vergessenheit geraten sein. Auch Fehler sind nie zu vermeiden. Um die Unzulänglichkeit möglichst zu mindern, wurden geeignet erscheinende Persönlichkeiten um Mithilfe gebeten. Genannt seien hier insbesondere Herr Otto Daniel Hain, der leider schon verstorbene ehemalige Ortsgerichtsvorsteher, und Herr Fritz Sauer, ein naher Verwandter des sicher den Älteren noch bekannten gleichen Namens, der mancherorts als Künstler Denkmäler und Brunnen schuf. Unser Fritz Sauer erwies hier vornehmlich seine Befähigung zeichnerischer Geländewiedergabe. Bei der Erklärung der Flurnamen stand der ganz gewiß zuständige Heimatgeschichtsforscher Dr. Karl Löber in Haiger (verst. 31.12.1982) in sehr freundlicher Weise hilfreich zur Seite. Allen Beteiligten und auch allen Nichtgenannten sei hier herzlich gedankt.
Diese mündlichen "Quellen" ergänzten die eigenen langen Erfahrungen eines Frohnhäuser Bürgers. Der Beitrag möchte ebenso zu Vergleichen und zur Flurnamenforschung in anderen Dörfern des ehemaligen Dillkreises ermuntern.
Der ganze Norden der beschriebenen Großlandschaft, vom Hemmrain und der Zosselhecke an bis zum Bomberg hin, ist Staatsforst. Unterbrochen wird dieser große, zusammenhängende Wald durch einen Wasserlauf mit schmaler Uferfläche. In den "Thalen" weitet sie sich schließlich im "Weidenfeld", ganz im Norden, wieder gemeindlich aus. Die stattlichen Waldungen, die im großen und ganzen wohl dem Ewersbacher Staatsforst zugeordnet sind, wurden, solange ein zuständiger Forstbeamter in Frohnhausen wohnte, auch von hier aus versehen und waren daher in besonderer Weise den Frohnhäusern zugängig. Landläufig war man sich dieser Umgrenzung vielfach gar nicht so recht bewußt (s. Abb.).
Zu den Flurnamen sei noch bemerkt: sprachlich sind manche Namen als solche wohl voll verständlich. Andere, eine nicht geringe Zahl, lassen sich nur aus ihrer Zeit heraus erfassen. Sie spielen auch in den Nachbargemarkungen eine Rolle. Da konnte Herr Löber besonders gut dienen. Seine Kenntnisse und Unterlagen haben in dieser Hinsicht mancherlei vermittelt. Dafür besonderen Dank!
Nach mancherlei Überlegungen teilte ich zum besseren Verständnis die ganze Gemarkungsfläche in drei einzelne Streifen auf, vor allem zur leichteren Auffindung der Geländestücke:
Die Einhaltung klarer Reihenfolge der Flurnamen war nicht immer leicht. Nichts wurde unterlassen, um zu stichhaltigen Ergebnissen zu kommen. Die Arbeit möge gebührend anerkannt werden und notfalls andere Deutungen herausfordern.
Die Talung beiderseits der Dietzhölze
01 - Zangelrausche
Der Name hat nichts mit Sang und Klang oder gar mit der Zange zu tun. Es besteht ein Zusammenhang mit roden, abholzen, urbar machen, "sengen". Die Flur liegt gar nicht weit vom Walde ab. Mit dieser Arbeit ist auch der zweite Wortteil leicht in Zusammenhang zu bringen. Die Zangelrausche liegt übrigens unmittelbar an der Dillenburger Gemarkungsgrenze. Sie dürfte vermutlich auch hinübergreifen.
- Wiesen.
02 - Die Langoor
Weit ist dieses ansteigende Land eigentlich von unserem Dorf nicht entfernt. In sprachlicher Hinsicht könnte man an ein Wehr- oder Verteidigungsgelände denken. - Heute Äcker.
03 - Die Hirschwiese
In unserer Heimat soll es vor vielleicht zweihundert Jahren noch Hirsche gegeben haben.
- Wiesen in Dietzhölz- und Waldnähe.
04 - De ennerste Meehl
Noch im vorigen Jahrhundert gab es in Orts- und Bachnähe 2 Mühlen, de Ennnerste und de Ewwerste Meehl. Als kurz vor der Jahrhundertwende die "Ennerste Meehl" zum Stillstand kam, entstand hier an dieser Stelle das Meckels-Werk. Auch es hatte keinen langen Bestand. Bald ließen sich hier die Gebr. Weiss, Kessel- und Apparatebau nieder.
05 - Beim Steinbruch
An der anderen Dietzhölze- und Bahnseite. Hier wurden längere Zeit zur baulichen Verwendung Steine gebrochen.
06 - Inner der Lehmkaute
Inner der Lehmkaute. Heute ist hier, wo zu lokalem Gebrauch Lehm gegraben wurde, der Friedhof angelegt.
07 - Vier der Gewann
Früher könnte hier in Dorfnähe ein Ackergelände gewesen sein. Der Name dürfte darauf hindeuten. Heute sind hier Wiesen.
08 - Der Notkeil
Hier zwischen dem früheren Ortseingang und dem Mühlgraben, beiderseits dieses kleinen Wasserlaufes, konnte man, wenn die Not am Mann war, schnell einmal einen kleinen Wagen oder eine Karre Gras fürs Vieh holen.
09 - Im Broil (Brühl)
Hier war früher wegen der Tieflage sehr feuchter Boden. Das entnehmen wir gar dem Namen schon. Es dürfte wohl nach dem Brand (1778) gewesen sein, als ein noch nicht schulfähiger Junge im Brühl ertrank. In der ganzen Dietzhölztalung gibt es noch manche Fluren, deren Namen auf große Bodenfeuchtigkeit hinweisen.
10 - Onnerm Meehlgrowe
Wiesen, hier bedarf es keiner Erklärung!
11 - I der Scheuersches Wees
Jeder Name dürfte als Grund für sein Gewordensein irgendeinen jeweiligen Anlaß haben. Man könnte sich denken, daß hier an diesem Ort auf einer Wiese kleine Feldscheuergebäude gestanden hätten. Doch kann man hier einmal in die Irre gehen.
12 - Im Waasegorte
In Fortsetzung der Brühlstraße in Bachrichtung. Die frühere Broilfeuchtigkeit setzt sich heute bei einer leichten Entwässerung auch im Waasegorte fort. Es ist hier ein in früherer Zeit sumpfiger Rasen = "Wasen": feuchte bis sumpfige Wiesen.
13 - Im Wörth
In Dietzhölznähe. Der Begriff "Wehr" = durch Steine gestaute Wasserfläche, ist hier namensgebend. Es ist da zu finden, wo der Boden etwas höher liegt.
14 - Der Wörthsrain
Weiter aufwärts, an der entgegengesetzten Seite des Bahndammes. Hier nähern wir uns dem Wald, der früher noch weiter herunterreichte. Ein Rain war früher ein kleines, privates Waldstück am Waldausgang. Der Name Wörthsrain ist sicher in Beziehung zu Nr. 13 entstanden. Bei allem ist zu bedenken, daß sich zwischenzeitlich die Landschaftsformen verändert haben.
15 - Im Gerech
Heute bebautes, stärker ansteigendes Gelände. Hier eine sicher zutreffende Erklärung zu geben dürfte schwer sein.
16 - Bei der Schulhennersch Hall
Eine Familie die Schulhenner (Henner = Heinrich) genannt wurde, hat hier vor etwas längerer Zeit Grabungen vorgenommen. Doch der gewünschte Erfolg blieb aus. Die Gesteinshalde hat noch lange sichtbare Spuren hinterlassen.
17 - Im Seife
Hier war ein kleiner Wasserlauf, der aus dem steil aufsteigenden Bergland herunterfloß. Dort wo das Wasser hervorquoll, befand sich angeblich der für Kinder sagenhaft gezauberte "Seife-burn", in dem die Kleinen vor ihrer Geburt sich aufhielten.
18 - Die Burnweese
Das waren wasserreiche, früher sumpfig-feuchte Wiesen.
19 - In der Schlagwiese
Ein ganzes Stück dietzhölzaufwärts. Ob hier irgendwie eine Schlagsperre sich befand?
20 -Das Meehlpädche
Früher kürzte man aus dem Oberdorf den Weg zur Mühle ab, oder auch die Bergleute, die auf dem Gruwwepädche frühmorgens auf ihre Arbeit wollten und aus dem Oberdorf kamen, benutzten schnell dieses Meehlpädche. Heute dürfte es wohl nicht mehr existieren.
21 - Bei der Ewwerste Meehl
Diese Mühle hat noch eine ganze Reihe von Jahrzehnten ihren Dienst getan. Aber die Gegenwart mit ihren besonderen Verhältnissen, Arbeit und Ernährung betref fend, war die Ursache, daß auch die "Oberste Mühle" die Tätigkeit einstellen mußte. Im Gegensatz zur "Ewwerste Meehl" ist die "Ennerste" (die "Unterste Mühle") schon sozusagen allen aus der Erinnerung geschwunden.
22 - Der weiße Burn
Wie auch in "de Burnweese" (Nr. 18), stand auch hier das Wasser oft frei zutage. Das Begleitwort "Weiße" soll sicher das Gesagte noch verstärken.
23 - Im Baamgorte
Hier war schon früher eine hervorstechende Obstbaumbepflanzung.
24 -Bei der steinernen Brücke
Fälschlich auch "Steinbrücke" genannt (s. Nr. 79). In früherer Zeit waren die Brücken meist primitiver gehalten.
25 - Im Weiher
Es waren feuchte Talwiesen. Seit Jahrzehnten hat man sich verständlicherweise intensiver um Abfluß und Trockenlegung bemüht.
26 - De Aal Heeg (Hecke)
ie wird nicht selten mit der Ewwerste Heeg verwechselt. Bezüglich unserer Flurnamen haben wir es mehrfach mit Heegen (Hecken) zu tun (Beispiel: 73 u. 80). Das Roden geschah einst nicht so rasch. Sträucher und Baumbewachsung blieben immer wieder da und dort stehen. Die noch bewachsenen Kleingelände versprachen wegen des Bodens wenig
Ertrag. Von der alten Siedlung Frohnhausen meist weiter abliegend, überließ man sie nur sich selbst. Diese Hecke, nicht
ganz so fern liegend, nicht groß, beachtete man nicht weiter. Es war eben die "Aale Heeg". Die gewachsenen Verhältnisse können wir uns heute gar nicht mehr in ihrer Wirklichkeit vorstellen. Nach und nach aber hat man dann auch diese wilden Stellen von Bäumchen und Sträuchern befreit, weil man doch an den "Überbleibseln" Anstoß nahm. So waren es noch wenige Heegen, die aber nun namengebend wirkten. Geringschätzig erhielt diese denn ihre Namensbezeichnung. Manche Frohnhäuser bezeichnen diese Hecke auch als die "Ewwerste Heeg", aber nicht zu Recht. Die richtige dieses Namens ist und bleibt die unter Nr. 80. Da sollte keine Verwechslung vorkommen. Das recht verständlich zu machen und zu betonen, hat bei dieser Arbeit keine geringe Mühe gemacht.
27 - I der Wolweshaan (Wolfsau oder Wolfshain)
Die Wiesen liegen etwas mehr zurück. Es ist sicher erwiesen, daß es um die vorige Jahrhundertwende (1800) in unserem Waldraum noch Wölfe gab. Die Dillenb. Int.-Nachr. dieser Zeit beschreiben uns mehrfach, daß in den ausgetriebenen Schweineherden (!) einzelne Schweine von Wölfen aufgefressen worden seien.
28 - I de Meehlweese
Feuchte Wiesen, von der Mühle aus zurückliegend.
29 - Hennerm Parrwald
Er gehörte früher der Frohnhäuser Pfarrei - Kirche.
30 - Auf dem vorderen Omerland
Über den Namenssinn ist nichts zu erfahren.
31 - Der Omerlandsraan
Waldwiese, an bzw. auf der Wissenbacher Grenze. Die Einzelstücke werden sicher Privatbesitz sein.
Das Gelände zwischen der Hauptstraße und der Struthlinie
Das Gelände zwischen der Hauptstraße und dem Zackebruch, den Thalen dem Bomberg. Der größte Teil des Dorfes ist hier einbezogen.
32 - Im Krerebach
Der Name dürfte tatsächlich im Zusammenhang mit den Kröten stehen. Welcher von den hiesigen Bächen dürfte wohl in den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts von Kröten und Fröschen mehr, lebendiger in Beschlag genommen worden sein?
33 - I der Krerebachseite
Grundstücke vor allem links des Bachunterlaufes.
34 - Om Haierweg
Wir müssen uns hier vorstellen, daß der Straßenverlauf vor langer Zeit ein durchaus anderer war als heute.
Vor 1450 gehörte Frohnhausen zum Kirchspiel, zum Dekanat Haiger. Dillenburg hat sich durch die Nassauer Grafen langsam, aber stetig entwickelt. So war auch Haiger sehr lange unsere Wegzentrale: Man ging an Manderbach vorbei, ließ auch Sechshelden weiter unten liegen und gelangte zur Haigerer Kirche in ziemlich regelmäßigem Kirchgang. Stellen wir uns diesen Wegverlauf einmal klar vor. Das Dietzhölztal wurde kurz unter dem alten Frohnhausen verlassen, und der Weg schnitt dann nach rechts ab. So zeigt auch unser Haigerweg heute noch in unserem Dorf zunächst die frühere Richtung an. Der regelrechte Straßenname kam jedoch erst viel später auf.
35 - Im kromme Stecke
Ackerland. Hier dürfen wir weniger an das Eigenschaftswort "krumm" denken. Ob wohl ein Eigenname, ein Eigentümer sich hier eingespielt haben wird?
36 - Im Kirchenbett
"Bett" hat hier die Bedeutung "Land". Ein Land, größer oder kleiner, wird vermutlich der Kirche gehört haben (s. auch 29).
37 - Im mittleren Hunsbach
Teils bebaut. Zum Namen s. auch noch Nr. 95!
38 - I der Faulche
Nicht leicht zu bebauendes Land, das aber doch Ertrag bringen kann.
39 - I der Lehm- bzw. Lohmekaute
Es hat sicher vor dem Bau der Hauptstraße mit Nr. 6 zusammengehört.
40 - Im Kreemersraan
Man nimmt an daß hier ein Mann namens "Krämer" namengebend gewesen sein könnte, vielleicht auch einer der einen "Kram" (Laden) versah.
41 - Offm Stirnche
Ein offenes, leicht gebirgig gebogenes Gelände. Man fand da wohl keinen geeigneteren Namen.
42 - I der Spetzers Grupp
Wald, teils Ackerland. Für den Namen weiß man keine andere Erklärung, als daß es ein Besitzername sein könnte.
(Auf der Zeichnung hoch im Westen!)
43 - I der Honsbuchseite
Wiesen (s. dazu auch Nr. 37!).
44 - De Honskierche
Heute wohl Weide, Wiese, kleiner Waldbestand. (Über Heunen s. dazu Nr. 95). Ob hier früher einmal heidnische Kulthandlungen stattgefunden haben?
44a - Der Gaaseberg
Dorthin wurde früher eine Herde von Ziegen getrieben. Nachher verringerte sich deren Zahl erheblich. Die restlichen Ziegen wurden sodann vom Kuhhirten mitgenommen. Lange dauerte das nicht mehr, bis schließlich jeglicher Viehtrieb sein Ende fand.
45 - De Aspe
Wiesen. Den Namen weiß heute kaum noch jemand zu erklären. An dieser Stelle wuchsen früher "Espen" = Zitterpappeln
In Hunsbachnähe gibt es auch heute noch Erlen in großer Zahl.
46 - Im Honsbuch
Wiesen. (Den Fragenkomplex um "Hunsbach" s. 95).
47 - Offm Gleiche
Ackerland. Die engere Flur mag eine gewisse Ebenmäßigkeit aufzuweisen.
48 - Im Onnere Schaad
Wie 49 teils Äcker, teils Wiesen. Der Name hat fraglos mit scheiden, Scheidung zu tun. Man könnte sagen:
Dieses Feld als Ganzes scheidet sich, wenn man an die Bearbeitung denkt, einerseits zum Hunsbach, entgegengesetzt zum Scheidweg.
49 - Im Oberen Schaad
Dasselbe wie 48, es ist höher gelegen.
50 - Vierm Stuß
Ansteigende Geländewelle. Man spürt ermüdenden Anstieg.
51 - Die Goldbachswiese
Diese Wiesen liegen an der anderen Seite des "Schaadwegs", hin zum Goldbach (s. Nr. 110). Sie erstrecken sich zu beiden Seiten den Goldbach entlang und sind teilweise bebaut. - Jetzt bewegen wir uns einmal nordwärts, zum Staatswald hin.
52 - Das Stockland
Diese und die nächste Flur sind noch Gemeindeeigentum - Gemeindewald. Man spricht von den "Stocklands-Fichten". Der Name Stock dürfte mit der Bruch- und Zersplitterungseigenart der Fichte bei etwas stärkeren Stürmen in Zusammenhang stehen.
53 - I de Waldweese
Höher, am oberen Hunsbach gelegen. Vor nicht allzulanger Zeit waren an dieser Stelle noch Wiesen, die jedoch sodann vom Wald erstickt wurden.
54 - Die Jägerwiesseite
Die Herkunft des Namens ist nicht mit Sicherheit zu sagen: ob die Jägerei oder ein Familiennamehier maßgebend gewesen ist, "Jäger". Es geht jedenfalls um eine Waldfläche.
55 - Offm Hemmraan
Staatswald. Der Name ist zu übersetzen: "Der Hohe Rain". Bewaldetes Bergland.
56 - Im Mittelbeul
Hier gilt dasselbe wie bei der vorigen Waldflur. Beuel: s. auch Nr. 92. "Beuel" ist fraglos abgeleitet von "Bühel" = Wellenanstieg. Mittelbeul, besonders zur Mitte hin ansteigend.
57 - Offm Heuntriesch
Früher war es Weide, heute sind hier Weiher. Über den Namen s. 95. Eine Triesch war früher ein unfruchtbares Wiesen- oder Weidegebiet.
58 - Arbeitsdienstweg Mittelbeuel
Der "Arbeitsdienstweg Mittelbeuel". Er redet noch von dem Arbeitseinsatz der Erwerblosen 1935/36.
59 - Die Auerhahnshütte
Früher gab es in dieser Waldlandschaft nicht wenige Auerhähne. Sie übten auf die nassau-oranischen Herren in Dillenburg keine geringe Anziehungskraft aus. Möglicherweise haben auch diese Fürsten dazu beigetragen, daß die Vögel sich so lange in dem Waldgebiet halten konnten. Jedenfalls übten sie dort fleißig die Auerhahnjagd aus. So entstand denn auch hier die genannte Auerhahnhütte, und zwar in zentraler Lage. Von hier aus führen heute noch eine ganze Anzahl Wege und Straßen ins Dietzhölz- und Weidelbachtal. Die Auerhähne sind schon seit einer Reihe von Jahrzehnten hier ausgestorben. Früher werden sie wohl von den Dillenburger Herren eine angemessene Pflege erhalten haben.
60 - Im Zackebruch
Bald stoßen wir auch auf die Bruchseite (63). Wir befinden uns hier an beiden Orten an einer Wasserscheide, auch an der Gemarkungsgrenze, Dietzhölz-Roßbachtal. Hier haben sich früher wohl Steinbrüche befunden. "Zackebruch", darin liegt eine Härte.
61 - Die Zosselhejcke
Was "gezosselt" wird, gibt uns ein ungeordnetes Bild ab. Haben wir hier eine ungepflegte Hecke vor uns?Unberührt, wo alles ungestört wachsen konnte?
62 - Off der Horzkoppe
Ohne Erklärung verständlich. Der Harzkopf, 534 m hoch.
63 - Die Bruchseite
s. Nr. 60
64 - Im Bäumuchsloch
Ein kleines Bächlein, der "Baumbach". Hier wohl eine leichte Senke. Richtung des Bächleins zum Weidelbach hin.
65 - Im Burresteck (Im Bodenstück)
Es ist ein etwas schwerer, aber doch immerhin ertragsguter Boden. Heute befindet es sich innerhalb der Baufläche des Dorfes.
66 - Offm Kalkajcker
"Kalk - Kolk - kolkig" bedeutet feucht, wasserreich, Wasserloch. Das Wort ist niederdeutscher Herkunft.
67 - Offm Haanajcker
Hainäcker, das waren wohl Äcker, die auf gerodeten Waldstücken entstanden waren.
68 - Off der Herrnwees
Der Adel besaß in der Frohnhäuser Gemarkung in reichem Maße Grundstücke. Sie waren jedoch in diesem Gebiet in größerer Zahl gelegen. Dort waren also besonders die Adligen, die "Herren", begütert. Und das verlieh der "Herrenwiese" den Namen.
69 - Im Golbeshaan
(Im Goldbachshain).
Über der Goldbachswiese gelegen. Am Oberlauf des Goldbachs, in Quellnähe (s. dazu 51: Goldbachswiese).
70 - Om Kiercheweg
Ackerland. Vom Kirchweg aus, seitwärts höher gelegen, wohnten die Herren von Steinwald. Als 1450 Frohnhausen Kirchdorf wurde, führte ihr Weg, gegebenenfalls auch der anderer Herren, in dieser Richtung zur Kirche. Man denke auch an die Hunsbacher, die vermutlich sehr hoch an diesem Bachlauf wohnten.
71 - Der Dejergorte (Tiergarten)
In früherer Zeit kamen nicht so sehr selten große Seuchen unter den Haustieren auf. Die verendeten Tiere verscharrte man ein Stück Weges vom Dorfe entfernt. Ein solcher Tiergarten war beispielsweise auch "Om Omerland" (30/31) an der Wissenbacher Gemarkungsgrenze.
72 - Im Maastomp
Die Deutung dieses Namens ist nicht leicht. Ob ein Zusammenhang bestehen kann mit Stummel, Rest, Stoppel?
73 - Onner der Erlenheeg
Unter der Erlenhecke. Wiesen (vgl. 26). Diesmal geht es wohl wieder um eine feuchte Stelle, an der Erlen in größerer Zahl wuchsen. Das Wasser wurde später in den Goldbach abgeleitet.
74 - Onner de drei Boome (drei Bäume)
Der Ausdruck "Boome" befremdet. Ob es vielleicht "drei Baame" oder "Beeme" geheißen hat? Hier ist ein unbekannter, fremder sprachlicher Einfluß zu vermuten. Was für Bäume?
75 - I de Dohlnweese
Früher Wiesen, Brache. Der Wald hat um sich gegriffen.
76 - Im Steinwald ("I der Staawel")
Lange Zeit waren hier Waldwiesen. Die "Herren von Steinwald" wurden in Urkunden einzelne Male, aber immerhin selten, erwähnt. Eine besondere Rolle haben sie offenbar nie gespielt.
77 - I de Dohln (In den Tahlen)
Es besteht ein gewisser Geländeabfall zum Tahlenwasser.
78 - Bei der Aal Alle
"Alle" = Großmutter. Hier steht ein großer, Jahrhunderte alter Eichenbaum an einer markanten Stelle am Tahlenweg.
79 - Off der Staanbröcke
Vgl. 24! Hier führte schon verhältnismäßig früh eine auffallende Steinbrücke über den Hustenbach. Nr. 79 bietet den eigentlichen Flurnamen.
80 - De Ewwerste Heeg
Auch dieser Name wiederholt sich im Volksmund. Vgl. 26 und 73. Nr. 80 bezeichnet die gültige "Ewwerste Heeg".
81 - Offm Emmersraan
Spelt oder Spelz ist die westgermanische Bezeichnung für eine Weizenart. Offenbar müssen jedoch in längst vergangener Zeit die Leute hier diese oder eine ähnliche Weizensorte "Emmer" (oberdeutsch für Sommerdinkel) auf dem "Emmersraan" angepflanzt haben.
82 - Offm Langacker
Das ist wohl wörtlich zu verstehen. Überaus lang sind die Grundstücke nicht einmal.
83 - Off der Lingeswees
An die vorige Flur angrenzend. Wenn man nichts besseres weiß, nimmt man an, die Namensbezeichnung könnte einen früheren Besitzer: Ling, Leng, Lang wiedergeben.
84 - I de Stoicke
Ackerland. Sicher ist, daß so weit ab der Wald erst sehr spät gerodet wurde. Vgl. "Stockland" in Nr. 52. Unweit des Waldrandes könnte es auch um Hasel- oder Kleinholz gegangen sein.
85 - Offm ruhre Fellche
Nahe an 84. So hart am Waldrand kann man ziemlich gewiß an ein gerodetes Feldchen denken.
86 - Im Burre
Hier gilt das zu 65 Gesagte, nur dürfte der Boden weniger ertragreich sein als im "Burrestecke".
87 - Vierm Luuh
Früher wurde in diesem ausgedehnten Nordbereich Lohe geschält und in die Dillenburger Gerberei verkauft.
88 - Vier der Aiche
Sicher hat es sich um einen einzelnen Eichenbaum gehandelt. Ähnlich wie bei der "Aal Alle" (78).
89 - I der Rammelshaicke
Das Wort "Rammel" bezeichnete früher einen Bock, einen Widder. Gewiß wollte man einen früheren Be sitzer scherzhaft, spottweise, mit solcher Benennung treffen.
90 - Bomerik
Ist der allbekannte Bomberg im Staatsforst.
91 - De Ortmanns Ohrow (Unruhe)
Das mag ein Uzname gewesen sein. Dort befindet sich ein Stollen. Vielleicht ist es auf einen Mann, vielleicht auch auf eine Allgemeinheit bezogen. Man mag annehmen, daß nicht genug erarbeitet, nicht genug "erangelt" werden konnte.
92 - Im Beulche (Beuel)
Es ist eine Bergkuppe. Vgl. 56: "Bühel" = Wellenanstieg.
93 - Schnellfohrt
Über den Steinwald; Waldung. Auch gegenwärtig befindet sich hier noch eine gerade, lange Schneise, von der Auerhahnhütte bis zu den Tahlen. Auf ihr fuhr man das gefällte Holz ab.
94 -Das Weitefeld
Ist sowohl vom Dietzhölz- als auch vom Roßbachtal weit abgerückt. Es gibt allerdings auch Leute, die es von Weiden ableiten wollen. - Gerade die letzten Deutungsversuche veranschaulichen, wie schwer Flurnamen erklärt werden können.
Das steil aufsteigende Bergland jenseits des Bahndammes Richtung Nanzenbach
Das steil aufsteigende Bergland, jenseits des Bahndammes, in Richtung Nanzenbach. Hier geht es also nicht um die Umgrenzung durch die Bahnlinie, sondern um das steiler aufsteigende Bergland.
95 - Der Heunstein
Der Gipfel gehört zwar nicht mehr zur Frohnhäuser Gemarkung. Bedarf aber wegen seiner "Ausstrahlung" (auch durch Sagen) hier der Betrachtung. Nach Frohnhausen zu, hart an der Grenze, liegt der Heunweiher. Die Erdwände, Gesteinswälle auf der Höhe wie auch die Ackerraine verraten, daß der Heunstein in frühgeschichtlicher Zeit für unsere nähere (vielleicht auch weitere) Umgebung eine besondere Bedeutung gehabt hat. Das hatte manche Grabung und Forschung zur Folge.
Es ist klar, daß die "Hunnen" nie etwas mit ihm zu tun hatten. Seit langem dachte man an die Römer. Heute neigt man mehr dazu, den "Heunstein" als "Hohen Stein" zu deuten und seine Wallanlagen im übrigen den Kelten zuzuschreiben. Die Flurnamen der Umgebung fallen auf: Heunweiher, Heuntriesch, Honskierche und Hunsbach. Sie alle befinden sich in sichtbarer Nähe. Die Sage meldet: Die Heunen hätten zur fernsten Flur, dem Heuntriesch, mit Steinen werfen können. Nach der anderen Seite gewährt der "Hohe Stein" einen guten Blick ins untere Dietzhölztal und an die Dill im Dillenburger Raum.
Vgl. Nr. 43, 46, 47, 57 und 96.
96 - Der Heunweiher
Der Heunweiher. Ein ganz kleiner Wasserlauf. Er kommt vom ganz nahen Heunstein, mehr unterirdisch. In dem Berg sah man einst eine Fliehburg für die in der näheren Umgebung Wohnenden. Die Ortschaften bestanden ja noch nicht. So gesehen hatte der Heunweiher in der Wasserversorgung innerhalb der Wälle Eingeschlossener eine wichtige und lebensnotwendige Aufgabe. Auch aus der Kartenwiedergabe ist zu erkennen, daß der "Weiher" ganz nahe an der Frohnhäuser Gemarkungsgrenze liegt.
97 - Bei der Schramms Bude
Die Familie Schramm, Gerberei in Dillenburg, hatte hier eine Jagdhütte. Sie lag an einer allgemein ziemlich bekannten Stelle.
98 - Bei der Haaredell
Auch das war früher ein den Dörflern sehr bekannter Ort. Zur Zeit des 1. Weltkrieges kamen fast alljährlich Zigeuner hin, die von der Hauptstraße abgelegen an einer kleinen Senke am Walde ihre nächtliche, auch manchmal über einige Tage hinaus währende Rast fanden.
- Bergwiese -
99 - Der Schinnwoose
Etwas weiter war der Krankenstall. Das tote Vieh (s. 71). fand hier, abgelegen vom Dorf, seine letzte Ruhe.
100 - Bei der Friedrichseiche
Früher war diese Stelle allen Frohnhäusern bekannt. Ein alter Frohnhäuser, "der alte Fritz"wollte gerne der Nachwelt noch lange im Gedächtnis bleiben. Darum hatte er an einem gewissen zentralen Platz seine "Friedrichseiche" gepflanzt.
101 - Der Imweg
Zu seinem Ziel führt auch ein anderer Weg. Dieser "Umweg" ist besser und leichter befahrbar.
102 - De Lennerdeisewees
Sie liegt ganz hart an oder auf der Wissenbacher Grenze. von "Deis - Theiß - Mathias" abzuleiten?
103 - 's Gruwwepädche
Dieser Pfad war früher einmal wichtig. Eine ganz erhebliche Zahl von Männern unseres Dorfes verdiente damals das notwendige Geld in Bergwerken des Scheldetales. Frohnhausen war eben ein richtiges Bergmannsdorf. Die Eisenbahn verkehrte zunächst noch nicht. So mußte man etwa zwischen 4 und 5 Uhr morgens aufstehen - zu Fuß den Weg zurücklegen, abends wieder denselben Weg. Am 29. April 1892 wurde erst die Eisenbahn in Betrieb genommen, aber noch etwa 6 Jahre lang verkehrte kein Personenzug (nur Güterzüge!). Dann aber etwa 1898, war es erreicht. Wenn die roten Bergleute mit dem "Bergmannszug" nach Hause kamen, war die Bahnhofstraße von Bergleuten übersät. Vorher benutzte man den sog. Bergmannspfad, auch "Gruwwepädche" genannt, mindestens bis Nanzenbach und ging weiter durch das Nanzenbach- und Eibachtal. Dieser Pfad begann ganz nahe der "Haaredell" (s. Nr. 98). Kamen die Bergleute heim, so wartete ihrer noch die landwirtschaftliche Arbeit. Diese Überanstrengung (bei niedrigem Lohn und großenFamilien) sind heute nicht mehr nachzuempfinden.
Namen der Bäche in der Gemarkung
104 - Die Dietzhölze
1048 wird sie in der amtlichen Umgrenzung des Haigerer Kirchenraumes genannt. Die ausführliche Grenzbeschreibung endet: "Sie reichte wie die Grenze der Grafschaft in der Heigeromarca bis zum Ursprung der Dietsulze und die Dietsulze abwärts bis wo sie selbst in die Dillena fließt." (K. Löber "Haiger und sein Raum", 1948, S. 19).
Die Dietzhölze bestimmt weitgehend die Landschaft, vor allem die Talung (Teil A) mit der Reihe von Fluren, die uns hier beschäftigen.
105 - Der Krerebach
Der Name dürfte tatsächlich im Zusammenhang mit den Kröten stehen. Welcher von den hiesigen Bächen dürfte wohl in den ersten Jahrzehnten unseres Jahrhunderts von Kröten und Fröschen mehr, lebendiger in Beschlag genommen worden sein?
106 - Der Hunsbach
Vgl. 37, 43, 46 und 95.
107 - Das Dohlnwasser
Das Dohlnwasser wurde - wie wohl zu vermuten ist - nach dem großen Brand von Frohnhausen in zwei Einzelläufe gespalten. Der eine, der "Rompelgrowe", wurde zum alten Dorf geführt und als Dorfwasser längs der breiten Hauptstraße in deren Mitte zum unteren Dorfausgang weitergeleitet und diente so jederzeit der raschen Löschhilfe. Vor nicht langer Zeit wurde das "Dorfwasser" in ganzer Ausdehnung überdeckt. In der Frohnhäuser Gemarkung kannte man also drei Teile dieses Baches: Das "Dohlnwasser", den "Rompelgrowe" und das "Dorfwasser". Es liegt nahe, bezüglich des "Rumpelgrabens" anzunehmen, daß in ihm viel Gerümpel gelandet sein wird.
108 - Der Hustenbach
Er ist der Bruderlauf des Dorfwassers. Ungefähr in der Mitte des Baches befindet sich linksseitig eine etwas schroffe Geländeerhöhung. Es ist zu vermuten, daß man hier schon längere Zeit vor dem Bau der Ziegelei Müller-Ströher Material zur Errichtung von Gebäulichkeiten herholte (von "Haus" abzuleiten?)
109 - Der Meehlgrowe
Vgl. die Ennerste und die Ewwerste Meehl (s. 4 u. 21). Der Meehlgrowe versorgte beide Mühlen mit dem so notwendigen Wasser. Weit nach Wissenbach zu wurde das Wasser von dem Dietzhölzlauf abgeleitet und in der Nähe des Werkes Meckel wieder der Dietzhölze zugeführt.
110 - Der Goldbach
Der kleinste Bach. Er ist in mehr als halber Länge überdeckt. Früher prägte er unser Dorfbild sehr mit. In tiefer Senke floß er in der Ortsmitte unter dem Dorfwasser und dem Mühlgraben her, bis er bei der Dietzhölzbrücke in die Dietzhölze einmündete, durch feuchte Wiesen. Um den Oberlauf sumpfiges Land. Heute ist auch dort Abhilfe geschaffen. Ganz gewiß dürfte die auffallende Gelbfärbung des Sumpfwassers namengebend gewirkt haben (s. Nr. 51 u. 69).

